Lebensphilosophie ist eine altehrwürdige, aber heutzutage etwas in Vergessenheit geratene philosophische Strömung. Sie betont besonders die nicht-rationale, kreative und dynamische Seite des Lebens. Dabei geht sie von der konkreten Erfahrung des Menschen aus und deklariert das Leben selbst zum eigentlichen Ur-Prinzip der Realität.
Lebensphilosophische Praxis, wie ich sie heute verstehe, kombiniert verschiedene Sichtweisen miteinander:

Die Philosophie als weltumspannender und ganzheitlicher Ansatz, der zum gemeinsamen Denken und Reflektieren, aber auch zum Spüren und Fühlen einlädt.
Die Existenz des Lebens als etwas genuin wunderbares jenseits von Religion und Glaubenssystemen.
Die Gestaltung des eigenen Lebens als Gesamtkunstwerk (ars vivendi) durch einen gelassenen Umgang mit allen Anforderungen und Verwicklungen des Lebens.
Der Transfer von der Theorie in die Praxis, damit das Leben auch ganz konkret in Fülle gelebt und erfahren werden kann.
Die Entdeckung, Erkundung und Erprobung von neuen Wegen auf inspirierende, unterstützende und humorvolle Art und Weise.
Ganz konkret interessiere ich mich für folgende Ausarbeitungsformen des doch sehr allgemein-abstrakt gehaltenen Ansatzes der Lebensphilosophie:
- Philosophische Beratung
- Klärung von Lebensthemen
- Entwicklung der Persönlichkeit
- Lösung emotionaler Blockaden
- Aktivierung von Ressourcen
- Nutzung unserer Resilienz-Fähigkeiten
- Stärkung des Selbstwertgefühls
Dazu eine Auswahl methodischer Ansätze, die ich für mich entdeckt habe.

Sokratisches Gespräch
Lebensthemen mit philosophischen Inspirationen und Einsichten verknüpfen

Persönlichkeitsentwicklung
Persönlichkeitsentwicklung wissenschaftlich fundiert angehen

Embodiment-fokussierte Psychologie
Wenn reden nicht mehr reicht – Nutzen von emotionalen Selbsthilfe-Praktiken und gezielte Auflösung von Lösungsblockaden

Emotions- und Resilienz-Coaching
Aktive Nutzung von Emotionen als Ressource, um stressige und herausfordernde Lebenssituationen besser bewältigen zu können